Eine Volksinitiative für ein Gutes Alter für alle

Erstmalig in der Geschichte erreicht eine Grosszahl der Menschen in der Schweiz ein hohes Alter. Wir haben die Chance und die Aufgabe, eine Gesellschaft des guten langen Lebens einzurichten. Ein gutes Leben im Alter, frei von Diskriminierungen, steht allen Menschen zu, unabhängig von den Ressourcen, über die sie verfügen. Ein gutes Leben im Alter ist mit einem möglichst hohen Mass an Selbstbestimmung verbunden. Die erforderliche ganzheitliche Alltagsunterstützung, Beratung, Betreuung und Pflege muss für alle erreichbar sein. Qualitativ gute, integriert arbeitende und solidarisch finanzierte öffentliche Angebote bilden dafür das Rückgrat.

Im Februar 2019 haben wir zu unserem Initiativvorschlag eine Konsultation gestartet und Organisationen, Verbände, Institutionen und Parteien zu einer Stellungnahme eingeladen. Wir wollen erfahren, mit welcher Unterstützung wir für unser Projekt rechnen dürfen und wo allfällige Stolpersteine für eine solche Unterstützung liegen. Im Herbst 2019 werten wir die Rückmeldungen aus dieser Konsultation aus. Eine allfällige Lancierung der Initiative ist für den Frühling 2020 geplant.

Monika Stocker

Alt-Stadträtin von Zürich und Mitglied der Grossmütterrevolution

“Ein gutes Alter für alle – damit Frauen dieses selbstverständliche Ziel erreichen, braucht es einen besonderen Effort.”

Simone Bertogg

Ehemalige stellvertretende Pflegedienstleiterin eines Altersheims, Präsidentin beim Fachverband LangzeitSchweiz

“Pflegende stehen unter zu grossem Zeitdruck, Betreuungsleistungen fehlen – das muss sich ändern”

Kurt Seifert

Ehemaliger Leiter Forschung und Grundlagenarbeit Pro Senectute Schweiz

“Das Netzwerk Gutes Alter setzt sich ein für eine Gesellschaft des guten und langen Lebens – für alle”

René Levy

Professeur honoraire de sociologie, Lausanne

“La prévoyance vieillesse doit assurer aux personnes âgées une phase de liberté après une vie dominée par le travail. Dans les conditions actuelles, elle n’y arrive pas. Il est donc urgent de lui en donner les moyens.”

Véréna Keller

Vice-présidente AvenirSocial, association professionnelle travail social & professeure honoraire Haute école de travail social Vaud

“L’aide et l’encadrement des personnes âgées exige un personnel diplômé, disponible et correctement payé provenant notamment du travail social et des soins. Les coûts y relatifs peuvent être assumés collectivement – il y va de la sécurité et de la dignité des personnes âgées et de leurs proches.”

Marina Carobbio Guscetti

Consigliera nazionale per il Canton Ticino e medico

“Bisogna garantire a tutti e tutte una buona vecchiaia – rafforziamo quindi il personale di cura oggi sotto pressione!”